Tagesbericht vom 29.02.24


Der Goldpreis verbessert sich im gestrigen New Yorker Handel von 2.029 auf 2.034 $/oz. Heute Morgen zeigt sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong stabil und notiert aktuell mit 2.036 $/oz um 6 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit uneinheitlich.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Thyssen-Krupp plant die Entlassung von 5.000 Mitarbeitern.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis kann der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar zulegen (aktueller Preis 60.424 Euro/kg, Vortag 60.258 Euro/kg). Am 27.07.20 hat der Goldpreis nach einer langjährigen Aufwärtsbewegung das Ziel-Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz überschritten. Wegen der unkontrollierten Staats- und Unternehmensfinanzierung durch die Zentralbanken im Schatten der Corona-Krise haben wir das Kursziel für den Goldpreis auf 2.300 $/oz bis 2.500 $/oz angehoben und empfehlen, wegen fehlender Anlagealternativen voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber stabilisiert sich (aktueller Preis 22,48 $/oz, Vortag 22,35 $/oz). Platin zeigt sich unverändert (aktueller Preis 882 $/oz, Vortag 882 $/oz). Palladium erholt sich (aktueller Preis 918 $/oz, Vortag 910 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich seitwärts. Der Ölpreis steigt (aktueller Preis 83,67 $/barrel, Vortag 83,22 $/barrel).


Der MSCI-Goldminenindex verliert 1,2 % auf 367,90 $. Der MSCI-Silberminenindex verliert 1,8 % auf 309,10 $. Bei den Standardwerten fallen Endeavour 2,6 % und B2 Gold 2,2 %. Alamos kann sich 0,6 % befestigen. Bei den kleineren Werten geben First Mining 4,8 % sowie Iamgold und Oceana jeweils 4,6 % nach. Vista ziehen 10,5 %, New Gold 4,6 % und Allied 3,9 % an. Bei den Silberwerten fallen SSR 7,9 %, Hecla 4,5 % und Fresnillo 3,5 %. Gatos verbessern sich 3,4 % sowie Guanajuato und Bear Creek jeweils 2,9 %.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel schwächer. Sibanye fallen 4,3 %, Impala 4,0 % und Anglogold 1,6 %.


Die australischen Werte entwickeln sich heute Morgen freundlich. Bei den Produzenten steigen Pantoro 7,9 %, St Barbara 7,1 % und Westgold 6,0 %. Genesis gibt 2,9 % nach. Bei den Explorationswerten verbessert sich Ausgold 8,3 %. Chalice gibt 10,3 % nach (Vortag +24,8 %). Die Metallwerte zeigen sich wenig verändert.


Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 0,1 % auf 152,36 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Ausgold (+8,3 %), St Barbara (+7,1 %) und Westgold (+6,0 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Artemis (-4,1 %), und Equinox (-3,6 %). Der Fonds dürfte heute weniger als der MSCI-Goldminenindex nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.01.24 verliert der Fonds 7,9 % auf 166,62 Euro und entwickelt sich damit parallel zum MSCI-Goldminenindex (-8,4 %). Über die letzten 5 Jahre setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 57,5 % vom MSCI-Goldminenindex (+33,5 %) ab. Das Fondsvolumen verringert sich durch die Kursrückgänge von 127,6 auf 116,5 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2019: 55,7 %
Gewinn im Jahr 2020: 12,1 %
Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 8,2 %
Gewinn im Jahr 2023: 5,6 %
Verlust im Jahr 2024: 7,9 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.


Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verliert 0,1 % auf 31,23 Euro. Die besten Fondswerte sind heute St Barbara (+7,1 %), Westgold (+6,0 %) und Aurelia (+3,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der SSR (-7,9 %), Hecla (-4,5 %) und Impala (-4,0 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum MSCI-Silberminenindex nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.01.24 verliert der Fonds 9,6 % auf 35,49 Euro und entwickelt sich damit etwas stabiler als der MSCI-Silberminenindex (-11,7 %). Über die letzten 5 Jahre setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 31,8 % vom Vergleichsindex (-1,4 %) ab. Das Fondsvolumen verringert sich parallel zu den Kursverlusten von 137,5 auf 123,5 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2019: 81,2 %
Gewinn im Jahr 2020: 19,6 %
Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,7 %
Verlust im Jahr 2023: 10,3 %
Verlust im Jahr 2024: 9,6 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.


Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV - Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde auf über 300 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.


Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verliert 0,3 % auf 37,87 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Lithium One (+16,7 %), Development Global (+10,9 %) und Bellevue (+5,2 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Genesis (-2,9 %) und Endeavour (-2,6 %). Der Fonds dürfte heute gegen den MSCI-Goldminenindex zulegen.

In der Monatsauswertung zum 31.01.24 verliert der Fonds 11,3 % auf 39,79 Euro und entwickelt sich damit schwächer als der MSCI-Goldminenindex (-8,4 %). Über die letzten 5 Jahre setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 61,1 % vom MSCI-Goldminenindex (+33,5 %) ab. Das Fondsvolumen verringert sich durch die Kursrückgänge von 15,9 auf 13,9 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2019: 36,2 %
Gewinn im Jahr 2020: 40,2 %
Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 14,6 %
Verlust im Jahr 2023: 14,7 %
Verlust im Jahr 2024: 11,3 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Alle Angaben ohne Gewähr