Tagesbericht vom 22.08.22

Der Goldpreis gibt am Freitag im New Yorker Handel von 1.752 auf 1.748 $/oz nach. Heute Morgen bleibt der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong unter Druck und notiert aktuell mit 1.744 $/oz um 9 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit nach.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Erzeugerpreise erhöhen sich im Juli um 37,2 % (Vorjahresvergleich). Im Juni lag die Rate bei 32,7 %.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem festeren Dollar seitwärts (aktueller Preis 55.859 Euro/kg, Vortag 55.908 Euro/kg). Am 27.07.20 hat der Goldpreis nach einer langjährigen Aufwärtsbewegung das Ziel-Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz überschritten. Wegen der unkontrollierten Staats- und Unternehmensfinanzierung durch die Zentralbanken im Schatten der Corona-Krise haben wir das Kursziel für den Goldpreis auf 2.300 $/oz bis 2.500 $/oz angehoben und empfehlen, wegen fehlender Anlagealternativen voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Da in der Aufwärtsbewegung der letzten Jahre viele schwache Hände in den Markt gekommen sind, muss auch in den nächsten Monaten mit einer eher volatilen Preisentwicklung gerechnet werden. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber fällt (aktueller Preis 19,04 $/oz, Vortag 19,31 $/oz). Platin verliert (aktueller Preis 894 $/oz, Vortag 906 $/oz). Palladium gibt nach (aktueller Preis 2.069 $/oz, Vortag 2.086 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich uneinheitlich. Der Ölpreis fällt (aktueller Preis 95,44 $/barrel, Vortag 96,15 $/barrel).


Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 2,5 % oder 2,7 auf 104,1 Punkte. Bei den Standardwerten fällt Royal Gold 3,0 %. Kinross kann 2,0 % zulegen. Bei den kleineren Werten geben GoGold 9,2 %, Karora 7,9 % und New Gold 7,3 % nach. Intern. Tower Hill verbessert sich 3,0 %. Bei den Silberwerten fallen Guanajuato 8,2 %, Great Panther 8,1 % und Abra 7,1 %.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel schwach. Impala fallen 6,2 % sowie Sibanye und Harmony jeweils 4,2 %.


Die australischen Werte entwickeln sich heute Morgen schwach. Bei den Produzenten fallen Ramelius 7,2 %, Capricorn 4,8 % und Dacian 4,6 %. Bei den Explorationswerten geben Legend 14,9 %, Bulletin 6,9 % und Kingsgate 6,6 % nach. Citigold verbessern sich 14,3 % und S2 Resources 6,9 %. Bei den Metallwerten fallen Image 6,7 % und Lynas 5,5 %.


Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 1,4 % auf 173,33 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Karora (-7,9 %), Ramelius (-7,2 %) und Image (-6,7 %) belastet und dürfte weniger als der Xau-Index nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.22 verbessert sich der Fonds um 5,7 % auf 173,75 Euro und steigt damit gegen den Xau-Index (-4,1 %). Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 6,9 % (Xau-Index -8,7 %). Seit der Auflage des Fonds im April 2007 setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 73,8 % vom Xau-Index (-2,7 %) deutlich ab. Das Fondsvolumen erhöht sich durch die Kursgewinne und Zuflüsse von 120,2 auf 131,6 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2017: 0,5 % (bester Goldminenfonds auf 3-, 5- und 10-Jahressicht (Quelle: Euro)
Gewinn im Jahr 2018: 0,6 % (bester Goldminenfonds auf 3-, 5- und 10-Jahressicht (Quelle: Euro)
Gewinn im Jahr 2019: 55,7 % (bester Goldminenfonds auf 3-, 5- und 10-Jahressicht (Quelle: Euro)
Gewinn im Jahr 2020: 12,1 %
Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 6,9 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.


Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verliert 0,1 % auf 42,63 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Alexco (-6,4 %), Coeur (-6,3 %) und Impala (-6,2 %) belastet und dürfte parallel zum Hui-Index nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.22 verliert der Fonds 0,2 % auf 43,69 Euro und damit weniger als der Hui-Index (-8,2 %). Seit dem Jahresbeginn verliert der Fonds 10,8 % (Hui-Index -10,9 %). Das Fondsvolumen erhöht sich bei antizyklischen Zuflüssen von 146,7 auf 151,4 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2017: 15,1 %
Verlust im Jahr 2018: 9,2 %
Gewinn im Jahr 2019: 81,2 % (bester Rohstofffonds auf 1-, 3- und 5-Jahressicht (Quelle: Euro)
Gewinn im Jahr 2020: 19,6 %
Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,8 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.


Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV - Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde auf über 200 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.


Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verliert 0,4 % auf 55,69 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Odyssey (+4,6 %) und Lunnon (+3,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Cannon (-8,7 %), Karora (-7,9 %) und Ramelius (-7,2 %). Der Fonds dürfte sich heute gegen den TSX-Venture Index stabil entwickeln.

In der Monatsauswertung zum 31.07.22 verbessert sich der Fonds um 5,9 % auf 51,75 Euro und entwickelt sich besser als der TSX-Ventureindex (+3,1 %). Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 15,9 % (TSX-Ventureindex (-31,2 %). Das Fondsvolumen verringert sich durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse von 16,1 auf 17,5 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2017: 8,4 %
Gewinn im Jahr 2018: 17,7 %
Gewinn im Jahr 2019: 36,2 %
Gewinn im Jahr 2020: 40,2 %
Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 15,9 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Alle Angaben ohne Gewähr